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Ich wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest aus dem wunderschönen Allgäu! Zwar bin ich, wie ich Euch bereits in einem vorherigen Post erzählt habe, keine praktizierende Christin, trotz dessen sehe ich in diesem Fest einen Anlass der Besinnung auf Neubeginne im Leben. Die ersten Monate des neuen Jahres sind vorüber und es ist Zeit für ein erstes Reflektieren. Habe ich Dinge, die ich mir vorgenommen habe bereits erreicht oder umgesetzt? Bin ich zufrieden mit dem Ist Zustand in dem ich mich gerade befinde? Hat das Jahr vielleicht bereits meine Erwartungen übertroffen? Manchmal ist reflektieren nicht einfach, denn auch Rückschläge müssen berücksichtigt und akzeptiert werden. Und das wichtige ist tatsächlich das AKZEPTIEREN. Fehler können passieren und es ist selten zu spät noch etwas zu ändern oder die Weichen für den kommenden Weg zu verändern.

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Diese Betreffe kennen sicherlich einige von Euch und erst jetzt ist mir bewusst geworden, wie manipulativ und erfolgreich sie meistens sind (ich weiß, vielleicht war ich bisher etwas naiv, aber besser spät als nie). Wenn ich meine Emails checke, sind eigentlich immer in etwa ein bis drei dieser Emails in meinem Posteingang. Auch am Weltfrauentag wurde die Gelegenheit natürlich genutzt um mit „Ladies Shopping: Unsere Überraschung zum Frauentag (15% Rabatt)“ Umsatz zu generieren. Bisher waren diese Mails einfach ein Bestandteil meines Posteingangs und ich bin recht locker damit umgegangen. Ja sogar willkommen waren sie eigentlich, denn das ein oder andere Mal haben sie mir schließlich eine Ersparnis beschert.

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Fastenzeit? Was ist das? Kann man das essen?

Heute ist Aschermittwoch, das heißt heute beginnt offiziell die Fastenzeit. Diese ist in der Westkirche ein circa sechs wöchiger Zeitraum vor Ostern, bestimmt durch sechs Fastensonntage, und somit eben nicht vierzig Tage. Obwohl ich nicht besonders gläubig bin, nutze ich diese Zeit schon seit sehr vielen Jahren um eine Auszeit von bestimmten Dingen zu nehmen. Das mache ich keineswegs um mich einzuschränken oder zu kasteien, sondern nehme diese Zeit zum Anlass, um mir bewusst zu machen was ich brauche und was ich nicht brauche. Als ich noch Fleisch gegessen habe, habe ich beispielweise in einem Jahr mal darauf verzichtet, einfach um festzustellen, dass ich es eben nicht täglich oder zu jeder Mahlzeit essen muss.

„Was wir im  Überfluss haben, wissen wir selten zu schätzen.“ – Lilli U. Kreßner, Schriftstellerin und Dichterin

Seit circa sechs Jahren jedoch nehme ich in dieser Zeit Abstand zu Alkohol. Zwar trinke ich jetzt generell nicht übermäßig viel, allerdings finde ich es immer reinigend, einige Wochen auf alkoholische Getränke zu verzichten (auch wenn es nicht immer leicht fällt). Doch dieses Jahr möchte ich noch einen drauf setzen.

Mein Fastenzeit-Projekt 2018

Ich habe bereits auf vielen Social Media Plattformen gelesen, dass einige dieses Jahr auf Fleisch, Zucker oder industriell hergestellte Lebensmittel verzichten möchten. Ursprünglich hatte ich auch überlegt dieses Jahr zusätzlich zum Alkohol auf Weißbrot, Schokolade oder so was zu verzichten. Doch als ich gestern im Bett lag musste ich an einen Artikel denken, den ich vor einigen Wochen bei Facebook gelesen hatte nämlich Sarah Peck und ihre „Story of Enough: Giving Up (new) Clothes for One Year.

„But then I realized: I don’t have to be the best or the most minimalist. I can be minimalist enough. Minimalism isn’t about winning, and it isn’t about a particular achievement. It’s about finding out what matters to you, and getting rid of the peripheral.“

Dieser Artikel hatte mich wahnsinnig inspiriert und zugleich abgeschreckt: Wie sollte es möglich sein ein Jahr lang gar nichts Neues zu kaufen? Kein neues Kleid für diesen Anlass und jenen Anlass. Das könnte ich niemals, dachte ich mir. Aber wie Sarah sagt, es geht nicht darum, der beste Minimalist zu werden sondern das Ziel ist es, sich selbst bewusst zu machen was man braucht und was nicht.

Und genau das möchte ich herausfinden. Werde ich es schaffen bis Ostern keine neuen Klamotten zu kaufen? Für manch einen scheint der Zeitraum bis Ostern nicht lange zu erscheinen, doch für mich persönlich ist das eine sehr lange Zeit, denn besonders die Möglichkeit des Online Shoppings wird mir häufig zum Verhängnis. Mit einem Klick kommt was neues zu mir und ich sehe das Geld nicht, das ich ausgebe. Zwei Tücken von diesem Online Shoppen und doch werde ich stets zum Wiederholungstäter.

Ich schreibe diesen Beitrag auch deshalb, weil ich mir durch das runterschreiben und Veröffentlichung erhoffe eine gewisse Verbindlichkeit zu schaffen. Dieser Beitrag (und indirekt auch alle Leser) wird mir jedes Mal mit wachen Augen über die Schulter schauen, falls ich doch mal Online nach neuen Frühlingskleidchen stöbern sollte.

Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass es durchaus möglich ist seine Ziele, die man sich für die Fastenzeit setzt, einzuhalten.

Falls ihr in der Fastenzeit auch auf etwas „verzichtet“ bzw. Abstinenz darin ausübt, wünsche ich Euch dabei viel Erfolg und Durchhaltevermögen – IHR SCHAFFT DAS!

Vielleicht hat der ein oder andere ja Tipps? Darüber könnt ihr mir auch gerne berichten.

Ich werde auf jeden Fall spätestens an Ostern schreiben, ob mein Vorhaben erfolgreich war.

Licht & Liebe,

Laura

Halli Hallo, der Ein oder Andere hat eben schon eine Oster-Whatsapp Nachricht erhalten mit der Erinnerung, dass Hühnereier Menstruationsprodukte sind :D (natürlich hat sie auch Frohe Ostern gewünscht haha) Ich hoffe, ich habe niemanden damit vor den Kopf gestoßen (während ich das geschrieben habe, kam hingegen die Bitte eines Freundes, ihn künftig bitte aus der „Verteiler“ Liste auszusparen, ich habe noch nie missioniert und dabei solle es bitte auch bleiben :D oh oh haha sorry sir) nur langsam dürftet ihr mich kennen:  the truth, the whole truth and nothing but the truth auch wenn’s manchmal unangenehm ist zu hören. Also auch hier nochmals das von mir verschickte Bild :D da der Anlass doch so passend ist.

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