Afrika - Einkaufen - Linksverkehr - Kuddelmuddel-Tag

Einen wunderschönen Guten Abeeeend, ich liege gerade nach einem wunderschönen und ereignisreichen Tag im Bettchen, draußen hat es soeben angefangen zu regnen und ich dachte mir, ich schreibe noch ein kleines Update, bevor ich mich ins Land der Träume begebe.

Erstens:

Ich bin heute zum 1. Mal hier dazu gekommen, Auto zu fahren -jippiiie. Und nein, nicht mit dem Automatik Auto der Familie sondern mit dem Schaltung-Auto, was bedeutet -> links befindet sich der Schaltknüppel, da hier ja (für diejenigen, die es nicht wissen, Linksverkehr herrscht). Und es hat erstaunlich gut geklappt !! Was natürlich super ist, da ich mittlerweile schon den Weg zum Sam Levy Village (Restaurants, Einrichtungsläden, Supermärkte, Cafés, Klamottenläden – alles dort vorhanden) kenne und ab jetzt auch mal alleine dort hintigern kann, ohne auf jemanden angewiesen zu sein.

Zweitens:

 

Ich war heute vormittag mit einem der Angestellten (Ronnie, weiß nicht, ob ich ihn schon erwähnt hatte) im Sam Levy einkaufen und wir haben uns total in der Zeit vertan. Eigentlich hätten wir das Automatik Auto nehmen sollen, was sich später rausstellte, da momentan die Großmutter den kleinen Wagen immer nimmt. Sie hatte um 11 Uhr einen Zahnarzttermin, der Ronnie und mir unglücklicherweise nicht mehr im Gedächtnis war und somit kamen wir zu spät zurück. Briarley hat ihre Mutter dann zum Zahnarzt fahren müssen (keine Ahnung wieso sie uns nicht einfach früher angerufen hat), musste aber dafür ein Meeting, das sie Zuhause gehabt hätte, nach hinten verschieben. Alles ein riesen Kuddelmuddel, wodurch der Tag etwas chaotisch angefangen hat.

Ich habe dann, als wir zurück waren, angefangen einen Quinoa-Powerfood-Salat zuzubereiten, während Briarley ihr Meeting nachholte. In der Zwischenzeit hat Jumbo (der Vater), Ricky und Sebi (Jumbo’s Enkelsohn) vom Kindergarten abgeholt und zu uns gebracht. Die beiden können echt süß zusammen sein aber sich auch total in die Haare bekommen, was natürlich, um den Vormittag/Mittag abzurunden, passiert ist. Als die beiden dann aber ihr Mittagessen vorgesetzt bekommen haben, war alles wieder gut.

Drittens:

Um halb 3 holte dann eine Freundin von Naureen (der Großmutter) sie und mich ab, um zum Avondale Markt zu fahren. Dort gibt es überwiegend Klamotten, aber auch Souvenirkrams, Handyhüllen, Schnickschnack eben… Bis dahin war der Tag so stressig und auch schnell vergangen, dass ich mich freute, nochmal rauszukommen. Besonders, weil heute so ein traumhafter Tag war, blauer Himmel, nur ein paar Wolken und sooo schön warm. Die letzten Tage hat es immer ab nachmittags geregnet oder immer mal zwischendurch, was echt deprimierend war. Somit fuhren wir drei dann zum Markt. Fotos hänge ich unter diesen Abschnitt einige an. Ich habe zwei unfassbar schön gemusterte, luftige und bequeme Hosen gefunden. Eine davon wird sicherlich auf dem Rückflug getragen. *whoop*

Afrika - Einkauf - unfassbar schön gemusterte, luftige und bequeme Hosen

Viertens:

Weil Naureen und ihre Freundin früher Touritouren durch Harare geführt haben, ließ es sich Naureens Freundin nicht nehmen, mir die Stadt noch kurz zu zeigen und zu einem Aussichtspunkt zu fahren. In der Stadt war unfassbar viel los und der Verkehr ist der Wahnsinn. Obwohl Naureens Freundin 83/84 Jahre alt ist, hatte ich irgendwie keine Angst im Auto – worüber ich sehr froh war. Das hätte nämlich auch anders aussehen können, was vielleicht einige, die schon mal bei älteren Personen mitgefahren sind, nachempfinden können. Der Aussichtspunkt war einerseits total schön wegen des ganzen Grüns, jedoch konnte ich dadurch aber auch nicht so unfassbar viel sehen, da das Grün ein wenig die Aussicht versperrte :D Trotzdem bekam ich einen Eindruck und das war es definitiv wert.

Fünftens:

Zuhause angekommen habe ich eigentlich nicht mehr viel gemacht, außer mit meiner Mutter und nach dem Abendessen mit meinem Vater kurz geschnackt. Die Hausarbeit, die mir in letzter Zeit noch im Nacken saß, ist zum Glück auch so gut wie fertig. Kann es kaum erwarten, bis sie komplett fertig und abgeschickt ist – counting the daysssss.

Ach und ein Nachtrag zu gestern, ich hätte fast die Küche abgefackelt. Also nicht wirklich aber gefühlt… Die Familie hat einen Gasherd und naja… bei mir braucht der Reis immer so 15-20 Minuten. Habe bisschen vergessen, dass es hier schneller geht als bei mir zuhause, bis dieser gewisse Geruch in mein Zimmer drang (zum Glück ist das Zimmer neben der Küche!!). Der Topf war natürlich schon am Überlaufen und die gesamte Küche vernebelt, aber zum Glück ist nicht mehr passiert. Jumbo kam auch gleich dazu und lachte mich erstmal aus und fragte, ob ich eine Vorliebe für „fried rice“ hätte… Witzbold.

So ich gehe jetzt schlafen, bzw. ich versuche es. Mittlerweile ist der Regen so heftig geworden, ein unfassbarer Lärm – das ist fast schon kriminell.

Gute Nachtiiii,
Lxx

P.S. Zur Bearbeitung des Nyanga Videos bin ich leide noch nicht gekommen. Aber ich habe vorhin schon angefangen, Clips auszusortieren und auf den Laptop zu übertragen. Also ein kleiner Fortschritt ist getan.  jippiie