Fazit Kleiderfasten & Frohe Ostern - Quelle: pixabay.com

Ich wünsche Euch allen ein Frohes Osterfest aus dem wunderschönen Allgäu! Zwar bin ich, wie ich Euch bereits in einem vorherigen Post erzählt habe, keine praktizierende Christin, trotz dessen sehe ich in diesem Fest einen Anlass der Besinnung auf Neubeginne im Leben. Die ersten Monate des neuen Jahres sind vorüber und es ist Zeit für ein erstes Reflektieren. Habe ich Dinge, die ich mir vorgenommen habe bereits erreicht oder umgesetzt? Bin ich zufrieden mit dem Ist Zustand in dem ich mich gerade befinde? Hat das Jahr vielleicht bereits meine Erwartungen übertroffen? Manchmal ist reflektieren nicht einfach, denn auch Rückschläge müssen berücksichtigt und akzeptiert werden. Und das wichtige ist tatsächlich das AKZEPTIEREN. Fehler können passieren und es ist selten zu spät noch etwas zu ändern oder die Weichen für den kommenden Weg zu verändern.

„Jeder ist seines Glückes Schmid!“

sagt meine Mami gerne, und das ist auch so. Und zur Osterzeit ist es noch nicht zu spät das angebrochene Jahr zu formen.

Deshalb finde ich Ostern wirklich einen schönen Anlass, um einen Neubeginn zuzulassen. Wir sehen in der Osterzeit auch so viele Ostereier, da es das Symbol für den Neubeginn eines Lebens. Häufig ist einem das gar nicht so wirklich bewusst, es gehört einfach zu Ostern dazu wie die Schoko-Hasen und Schoko-Eier.

Schluss mit dem Ostergerede – nun zum Fazit meines Kleiderfasten Fastenzeitprojekt

Hab ich es durchgehalten? Ja habe ich! Und ich bin mächtig stolz. Manch einer mag denken, was ein Schwachsinn, es ist doch kein Erfolg mal auf Shoppen zu verzichten. Für mich schon und es ist ein mächtig schönes Gefühl ein gestecktes Ziel zu erreichen, egal wie banal es ist.

Zusätzlich zum Kleiderfasten bin ich, wie ihr möglicherweise über Instagram mitbekommen habt, umgezogen. Das war für mich ebenso ein Neubeginn, der witzigerweise auf Ostern gefallen ist. Gestern, am 31.3, war die Wohnungsübergabe und während des Prozesses des Umziehens ist mir bewusst geworden, wie viel ich eigentlich besitze. Und es ist gar nicht mal ein gutes Gefühl viel zu besitzen. Vielmehr empfinde ich es mittlerweile als Belastung, als eine Last die ich mit mir rumtrage, die mich unflexibel macht. Ich habe wirklich viel ausgemistet, mein Freund meinte sogar schon, dass er echt stolz auf mich ist. Jedoch macht ausmisten süchtig und ich kann es kaum abwarten, bis ich einen Tag frei habe, um den Bestand im Keller nochmals auszudünnen. Daher war das Kleiderfasten auch wirklich gut, um sich bewusst zu machen, dass man meistens reichlich besitzt, und es nur irgendwo untergegangen ist.

Tipps zum Kleiderfasten

Natürlich habe ich jetzt noch den ein oder anderen Tipp für Euch.

  • Von Zeit zu Zeit, legt die Kleidungsstücke, die unten auf dem Stapel liegen einfach mal wieder nach oben. Meistens benutzt man nämlich nur die oberen 3-5 Teile und vergisst, was sich alles darunter befindet.
  • Doppelte Teile, wie beispielsweise Unterhemden, Tanktops, Socken, rigoros aussortieren. Ich tendiere dazu mir einzureden, selbst wenn ein Shirt irgendwo eingerissen ist, kann man es noch tragen und dann trägt man es doch nicht, da man immer zu den in Takten Kleidungsstücken greift. Durch das Aussortieren kann der Kleiderschrank um einiges reduziert werden. Mastertipp: Unterhemden oder Schlafshirts können auch noch super als Wischlappen dienen. Somit seid ihr nachhaltig und euer Kleiderschrank ist um ein Teil geschrumpft.
  • Beim Online Shoppen tatsächlich überlegen ob man es braucht. Ähnlich wie beim Frustessen mal darauf achten, ob man sich nun nur aus Langeweile oder Gefühlsschwankungen im Online Shop befindet. Meistens braucht man die Kleidungsstücke dann nämlich gar nicht.

Ein letztes Erfolgserlebnis möchte ich noch erzählen. Vor einigen Tagen war ich in einem Schuhladen, und habe sogar ein paar Schuhe anprobiert. Es gab sogar Prozente und ich habe es geschafft den Fängen der Verkäuferin zu entkommen. Als ich dann draußen war hatte ich so ein Hochgefühl, weil ich mir bewusst gemacht habe wie viel Geld ich NICHT ausgegeben hatte und ich gleich dann zum Teil in hochwertige Nahrung investieren konnte, ohne überlegen zu müssen ob ich es mir leisten kann.

Ich hoffe, ich konnte Euch in bestimmten Punkten inspirieren und wünsche Euch einen schönen, entspannten restlichen Ostersonntag. Habt ihr denn auf irgendwas „verzichtet“ in den letzten 6 Wochen? Berichtet doch mal!

Licht & Liebe

Lxx