Ayutthaya Tempelanlagen Wat Maha Tat

…und ein weiteres Mal sollte ich überrascht werden. Nachdem ich nun Sukhothai’s Historical Park schon gesehen hatte, stellte ich mir unter dem Historical Park in Ayutthaya etwas ähnliches vor. Nope, weit gefehlt. Es kam somit mal wieder anders als erwartet. Ayutthaya ist gefühlt riesig, jedenfalls wenn man zuvor in Sukhtohai und Phitsanulok war. Die Straßen sind größer, es gibt riesige Kreisverkehre, die Chedi’s umkreisen, und viele viele Autos. Wohingegen der Historical Park in Sukhothai eher ein großer, verkehrsloser Park war, in dem man radeln darf und ein paar TukTuks fahren, ist das in Ayutthaya anders. Um von Tempel(-anlage) zu Tempel(-anlage) zu gelangen sind es währe Strecken.

Daher entschieden wir uns mit einem TukTuk an unserem ersten Tag herumfahren zu lassen. Der Fahrer hat dann immer gewartet, während wir die Anlagen zu Fuß erkundet haben. So konnten wir in drei Stunden drei Tempelanlagen und die riesige „reclining“ Buddahstatue am Wat Lokayasutharam anschauen. Unter den Tempelanlagen war verständlich auf der Wat Maha Tat, wo das Titelbild mit dem in den Baum gewachsenen Buddhakopf entstanden ist. Ein plötzlicher Regenschauer beendete unsere Tour und somit fuhren wir zurück ins Hotel. Geschockt und zutiefst traurig gestimmt haben mich die für Touris gequälten Elefanten. Auf ihnen kann man um eine Tempelanlagen reiten. Das war mein „down“ des Tages.

Kurzer Exkurs: Weshalb Ayutthaya? Die Stadt liegt circa 1,5h von Bangkok entfernt. Sie war, nach Sukhothai, die zweite königliche Hauptstadt (Mitte 14. bis 18. Jahrhundert). Alleine deshalb ist sie von großer Bedeutung für das Land. Außerdem sind viele Tempelanlagen noch unglaublich gut erhalten. Wie in Sukhothai sind manche der Tempel auch hier nach dem Angkor Vorbild gebaut – diese Ruinen sind irgendwie zu meinen Lieblingsanlagen geworden. Sie strahlen so viel Geschichte und eine unbeschreibliche Kraft aus. Gefällt mir. Ich finde es auch sehr schwer zu sagen, welcher Tempel meine Nummer 1 in Ayutthaya war. Ich würde aber fast sagen, dass es der letzte Tempel war (ganz nach dem Motto, die Letzten werden die Ersten sein höhö).

Den Wat Chaiwatthanaram haben wir an unserem letzten Tag auf einer Bootstour gesehen. Er ist einfach überwältigend. Er ist direkt am Fluss gelegen, hat keine riesige Tempelanlage (bsw. wie der Wat Maha Tat) und ist somit eher überschaubar. Trotzdem hat er mich sofort in seinen Bann gezogen. Diese Schönheit der Architektur und die Atmosphäre. Ich fühlte mich, als waere ich ins Jungel Buch gefallen und beträte das Territorium von King Louie. Die Geräuschkulisse, welche durch die Zig Tauben erzeugt wurde – beinahe gespenstig laut. Irgendwie passte alles und es war ein wunderschöner Abschluss.

A. Die Unterkunft Baan Thai House

Wunderschön. Ruhig. Entspannt.  Eine wirklich geniale Anlage. Wie im Chiang Mai fühlten wir uns wie in unserer kleinen Oase. Zwar mussten wir alle Wege mit dem TukTuk fahren (OneWay 100 Baht ~ 2,50€) aber somit hatten wir in dieser Unterkunft wieder einen schönen Mix aus Kulturtour und Entspannen. Einen schönen Pool hatte das Hotel nämlich auch. Das Personal ist super freundlich, Spricht gut verständliches Englisch (!)und regelt alles für einen (ruft TukTuks, hat die Bootstour organisiert etc.). Plus, das essen war lecker. Habe unter anderem gegrilltes Gemüse und zwei verschiedene Currys gegessen – es gab keine Probleme es fleischlos zu bestellen. Alles super und wahnsinnig lecker. Daumen hoch.

B. Kultur/Tempel

Ranking:

  1. Wat Chaiwatthanaram
  2. Wat Maha Tat 
  3. Wat Yai Chai Mongkhon

Interessant, aber nicht zwingend sehenswert ist das Chao Sam Phraya National Museum. Es zeigt einige faszinierende Fundsachen (besonders der Schmuck ist der Wahnsinn) aus „Gruften“ zweier Tempel, welche Mitte der 50er zufällig entdeckt wurden.

So, mir fallen jetzt die Augen zu. Ergänzungen werden vorgenommen, sobald ich am Pc sitze und die Bilder einfüge. 1,5 Tage Bangkok liegen nun schon hinter uns und ich LIEBE es. Finde die Stadt großartig und freue mich schon auf die nächsten Tage.

Bis dahin.

Licht & Liebe,

Lxx